Reisen in Asien

Wer sich dazu entschieden hat, für viele Monate seines Lebens in einem so fremden Land wie China zu verbringen, der sollte sich (wenn man schonmal in der Ecke ist) eine Reise durch diverse Länder Asiens nicht entgehen lassen!
Was ich dabei so erlebt habe, könnt ihr hier nachlesen!

Da ich unter "Sehenswürdigkeiten" nur über Peking berichten möchte, findet ihr hier auch Berichte über Reisen in China!



Shanghai
Wir waren über ein Wochenende (Samstag morgen bis Montag nachmittag) in Shanghai. Mehr Zeit würde ich ehrlich gesagt auch nicht einplanen!
Shanghai haben wir mit dem Flugzeug in unter 2 Stunden sehr bequem erreicht. Zugtickets waren interessanterweise teurer, zumindest für diesen Zeitraum!
Das allererste, was uns in Shanghai auffiel: Wow, die Luft ist aber gut hier! Versteht das nicht falsch: Die Luft in Shanghai ist nicht wirklich gut. Wer allerdings aus Peking kommt, wird erst mal durchatmen und meinen, er schnuppere Landluft.
Das zweite was (zumindest den männlichen Reisenden) auffiel: Warum sehen die Chinesinnen hier auf einmal alle so gut aus? Grundsätzlich geben sich die Chinesinnen nicht unglaublich viel Mühe was z.B. Haare und Haut angeht. Viele wirken daher etwas ungepflegt bis verwildert  (nach westlichen Standards). Und genau da ist der Haken: Shanghai ist eben westlich! Das fängt bei dem Auftreten der Frauen an, geht über etliche Westliche, die man in den Straßen sieht (im Gegensatz zu Peking) und hört bei besseren Englischkenntnissen der Shanghainesen auf.
Shanghai ist sicherlich sehenswert, für mich aus dem einfachen Grunde, weil ich noch nie in einer „typischen, westlichen Metropole“ war. Das war‘s aber auch schon. Wer in New York, Tokio oder ähnlichen Städten war, muss Shanghai (wahrscheinlich) nicht unbedingt gesehen haben. Zumindest kulturell und für historische bzw. traditionelle Sehenswürdigkeiten Chinas ist Peking hier die weitaus bessere Wahl. Ich bin grundsätzlich kein Großstadtmensch, habe mich dafür aber in Shanghai sehr wohl gefühlt.
Über Shanghai habe ich nicht furchtbar viel zu erzählen. Das Hotel war für den Preis spitze, das Wetter so la-la, beim Tepanyaki hatte ich vieeeeeel zu viel Sake, weshalb meine Nacht und der nächste Tag nicht allzu angenehm verliefen.
Besonders spektakulär für mich war eigentlich das Treffen mit einem in Shanghai lebenden Bekannten. Er und seine Frau waren so nett und haben mir eines der faszinierendsten Abendessen gezeigt, die ich je gesehen habe: Um in das Restaurant zu gelangen ist ein spezieller Code von Nöten. Ohne diesen Code kommt man nicht rein. Von außen sieht man allerdings das Restaurant nicht, kein Schild, überhaupt rein gar nichts! Man geht lediglich eine Treppe hoch und steht vor einer Sackgasse. In der Mauer geradeaus befinden sich jedoch neun symmetrische Löcher, die hübsch-orange beleuchtet sind. Der Code für den Abend war (falls ich mich recht erinnere) 831. Nachdem der erste Versuch in die Hose ging, zog sich die rechte Wand zurück und zeigte eine Glasplatte, auf der der Namen des Restaurants eingraviert war. Interessant.
Beim zweiten Versuch (der gelang), zog sich die linke Wand sanft zurück (ohne dass man vorher gesehen hätte, dass sich die Wand bewegen könnte) und gab den Eingang zum Restaurant frei. Sowas abgefahrenes hatte ich noch nie gesehen! Schon da war ich schwer beeindruckt!
Das Essen war natürlich dementsprechend fantastisch!
Vielleicht bekommt ihr mit den Bildern einen besseren Eindruck: Klick Mich! 


Xi’an
In der Golden Week (eine Woche frei für ganz China), ging es für uns nach Xi’an und umliegende Städte. Unser Trip umfasste (oder besser: sollte umfassen, wie ihr später sehen werdet) Xi’an selbst (Terrakotta Armee, die Stadt selbst), den Shaolin-Tempel, irgendwelche Buddhas in Stein und so weiter… Falls ihr euch jetzt fragt, warum ich da so wenig Bescheid weiß: Der ganze Trip (von den Unterlagen über den Guide) war auf Chinesisch, alles von einer chinesischen Freundin organisiert. Daher kann ich euch (im Moment) leider nicht mal genaue Städte nennen oder gar den Namen von Sehenswürdigkeiten.
Der Trip war aber wahrlich ein Erlebnis: Mit dem Zug ging es von Peking nach Xi’an- 14 Stunden, im „Schlafabteil“, was bei den Chinesen etwas anders aussieht als in Europa (schaut die Bilder an).
In diesem offenen Abteil gab es sechs Betten, insgesamt drei Etagen. Der Platz war – zumindest für meine Verhältnisse- recht klein und beschränkt, aber trotzdem erstaunlich gemütlich.
Das wahre Erlebnis waren aber die Chinesen, die uns nicht nur alle angafften, als wären wir eine Horde Affen, sondern auch rege mit unserer chinesischen Freundin quasselten, wo wir denn herkommen und so weiter… Als wir dann noch Karten spielten (was bei den Chinesen übrigens ein äußerst gesellschaftliches und gern gesehenes Spiel sein muss), standen doch recht viele interessiert auf dem Gang um uns zuzuschauen, was wir da so treiben.
Die Zugfahrt selbst verlief sehr angenehm (fragt mich einfach nur nicht nach den Toiletten…), wir kamen früh morgens (ca. 6 Uhr) in Xi’an an. Dort ging es dann allerdings gleich mit der Reisegruppe los. Zuerst ging es auf eine Art Berg, auf den irgendwelche Kaiser ab und an herumspaziert sind. Der war ganz nett, lieferte einen recht netten Ausblick über Xi’an- das war’s aber auch schon.
Anschließend ging es in eine Art Nachbildung eines Grabes. Nicht unfassbar spektakulär- schaut die Bilder an.
Dann kam allerdings das, worauf ich mich am meisten freute: Die Terrakotta Armee!
Sicherlich des Sehens wert und ohne Frage interessant- ich hatte aber irgendwie mehr erwartet. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch, ich hätte mir das ganze jedoch etwas gigantischer und atemberaubender vorgestellt. Insgesamt gibt es (neben Nebengebäuden und Museen) drei große Hallen mit Ausgrabungen. In der ersten Halle steht die eigentliche Armee bzw. ein Teil davon. Die zweite Halle umfasst eher grundlegende Strukturen des Grabes sowie einzelne Kammern (bzw. was davon übrig ist).
Die dritte Halle ist die kleinste und umfasst nochmals Soldaten, ebenso Pferde.
Auch hier gilt: Bilder anschauen!

Nach der Armee ging es noch zu einer heißen Quelle. Es handelte sich hierbei um eine Art chinesische (alte) Therme bzw. Bad. Parkähnlich, hübsche Gebäude. Auch hier gab es irgendeinen wichtigen Mann der irgendwann irgendetwas Wichtiges machte. Bevor Vorwürfe kommen: Nein, ich bin nicht uninteressiert an Geschichte oder Kultur- mein chinesisch reichte nur nicht annähernd aus, um auch nur ein Prozent zu verstehen, was der Guide da erzählte. Daher waren wir meist auf eigene Faust unterwegs.
Der Tag war (wie ihr euch vorstellen könnt) mehr als anstrengend und wir waren alle recht froh, bald im Hotel zu sein.
Da es am nächsten Tag mit der Reisegruppe schon um 6:30 Uhr (!!!!) weitergegangen wäre, haben wir uns entschieden diesen Tag auf eigene Faust in Xi’an zu verbringen- auf dem Programm wären ohnehin nur Shopping und kleinere Dinge gestanden…
Auf in die Innenstadt hieß es am nächsten Tag. Und da haben wir recht schnell gesehen: Es sind Feiertage in China. Und die Menschen auf den Straßen!! Natürlich durften die eine oder andere Chinesin nicht fehlen, die ein Bild mit Westlern haben wollten… Aus Gründen der Zeitersparnis weise ich euch jetzt nicht jedes Mal darauf hin, wenn jemand ein Bild mit uns wollte…
Wir sind an dem Tag nur etwas in Xi’an geschlendert und haben nicht wirklich viel gesehen. Das liegt zum einen daran, dass das Wetter nicht besonders mitspielte und zum anderen, dass wir alle noch recht geplättet waren vom Vortag. 14 Stunden Zugfahrt und 13 Stunden Sightseeing sind doch nicht ganz so einfach wegzustecken…
In Xi’an haben wir uns dann noch den Belltower angeschaut, ein schönes kleines Gebäude mit vielen Trommeln. Am Abend ging es dann in den nächsten Zug, diesmal allerdings nur um die 8 Stunden Fahrt…
Und auch hier wieder: Bilder anschauen!
Am letzten Tag ging es dann zu einer Art Buddha-Schrein, wenn man es so nennen darf… Der hat mir persönlich sehr gut gefallen. Besonders viel erzählen kann ich dazu aber eigentlich nicht. Schaut die Bilder an, die können einen besseren Eindruck vermitteln.
Am Nachmittag hätte es noch zum Shaolintempel gehen sollen. Da der Verkehr allerdings ein Chaos war und die Tour an sich eben chinesisch (sprich: chaotisch) geplant war, gab es erst mal ein riesen Heck meck. Der Tourguide wollte uns kurz vor dem Tempel (es war schon fast Sonnenuntergang) in einen anderen Bus setzen, der uns entgegenkam, da wir sonst die Bahn nach Peking verpassen würden. Wir haben da vehement abgelehnt, erstens weil wir für den Tempel gezahlt hatten, zweitens weil die Umstände nicht unsere Schuld waren (die Tour an diesem Tag fing z.B. zwei Stunden verspätet an- der Tourguide und Busfahrer kamen zu spät, laut Aussage der chinesischen Freundin hatten die wohl verschlafen…).
Nunja, nach einer Weile haben wir uns jedenfalls dazu entschlossen: Wenigstens dort gewesen sein! Das muss sein. Als wir also ankamen (es war schon dunkel, Bilder gibt’s also nur ca. 10, davon sind 10 Mist), sind wir in 20 Minuten durch die Anlage gehetzt, um den letzten Bus zu kriegen, der uns eigentlich rechtzeitig zum Bahnhof bringen sollte (der laut Aussagen von Busfahrer und anderen Chinesen eine Stunde, bis zu drei Stunden??? entfernt war). An diesem Bus stand eine Schlange von geschätzt 200 Chinesen- keine Chance. Auch hier hat uns unsere chinesische Freundin aus der Patsche geholfen: Sie organisierte ein Taxi, dass uns zum Bahnhof fuhr. Nach knapp 2 Stunden kamen wir dort auch an, wollten eigentlich Abendessen, konnten allerdings nicht, weil sich dann herausstellte, dass die Zeitangabe der Abfahrt des Zuges vom Tourguide (ich hasse sie!!!) falsch war und der Zug eine halbe Stunde früher abfährt als gedacht- rennen war angesagt!
Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie froh ich war, als wir tatsächlich im Zug saßen…

Alles in allem: Wir haben interessante Dinge gesehen, viel erlebt. Wer mit einer chinesischen Reiseagentur reist, muss abenteuerlustig bis größenwahnsinnig sein. Wer aber China erleben will wie es jeden Tag in den Straßen stattfindet, sollte dort definitiv mitmachen… Auch wenn ihr im ersten Moment am liebsten jemand an die Gurgel wollt, geben die Erlebnisse doch klasse Geschichten für später ab- Lachen garantiert!
Als weitere kleine Geschichte zum Schmunzeln: Kommilitonen hat es weitaus schlimmer erwischt! Sie entschlossen sich für einen Trip in die innere Mongolei! Nach ca. 35 stündiger (!!!) Busfahrt und Eingang zur Mongolei hat sich dann herausgestellt, dass der Busfahrer nicht die benötigte Genehmigung hat- also keine Möglichkeit, die Innere Mongolei zu betreten. Das war nicht nur aus offensichtlichen Gründen ärgerlich, sondern auch, weil sich das Hotel, in dem die Übernachtung geplant war, in der Inneren Mongolei befand. Übernachtung im Bus inklusive. Nachdem jemand die Polizei rief bekamen die Jungs und Mädels allerdings wenigstens einen Teil des Geldes zurück…
Zu den Bildern: Klick Mich!



Die große Rundreise


Meine Reise fängt in Nanning an. Die Stadt selbst ist nichts Besonderes, nur ein weiteres Millionen-Städtchen in China. Die Luft ist so schlecht wie in allen Städten, man findet nur NOCH mehr Rollerfahrer. Die Stadt selbst war aber auch nicht mein Ziel, sondern eher der Weg von Nanning aus nach Vietnam. Da ich in Nanning selbst noch zwei Tage Zeit hatte, habe ich einen Tagesausflug an die größten Wasserfälle Chinas gemacht.



Das Hotel in Nanning war nicht so überragend- bei der Preisklasse war das aber auch nicht anders zu erwarten. Irgendwo muss man das Geld für so einen Trip ja sparen!

Auch das Bad war recht rustikal, aber das bin ich ja von der UIBE gewohnt.

In Nanning sieht man doch recht flott, warum China noch zu den Entwicklungsländern zählt...


Das war mein Weihnachtsfestessen: Reis mit Rindfleisch und Mais beim Japaner um die Ecke.

Haifischflosse ist im Süden heißbegehrt. Gegessen habe ich sie natürlich nicht.










Das erinnert schon ein wenig an Indiana Jones. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was mich in Kambodscha erwartet!




Auf der einen Seite China...

... und auf der anderen Vietnam!








Am ersten eigentlichen „Abenteuertag“ ging es dann früh morgens los Richtung chinesisch-vietnamesischer Grenze. Nach knapp vier Stunden Fahrt war das dann auch endlich geschafft.
Ein letztes Mal nach China blicken. Dort steht übrigens: zhong hua ren min gong he guo.Das ist die offizielle Bezeichnung von China: Republik des chinesischen Volkes.

Zwischen Vietnam und china!

Und da erwartet mich dann das Abenteuer!


Von vietnamesischer Seite aus ging es dann nach einem kurzen Mittagessen weiter Richtung Ha Long Bucht. Dort übernachteten meine Reisegruppe und ich eine Nacht, um dann früh morgens endlich in See zu stechen und die Bucht anzuschauen.
Die erste Toilette auf vietnamesischer Seite. Anstatt Abflussrohre nimmt man hier eben Eimer. Was genau passiert, falls dieser voll ist, weiß ich auch nicht.

Dieses äußerst beeindruckende Hühnchen saß vor der Herrentoilette.

Endlich auf dem Schiff zur Bucht!


Der Tourguide! Witziger Kerl!




Hier leben tatsächlich Menschen! Der Schulweg der Kinder: Jeden morgen mit dem Ruderboot (alleine!) zur Schule rudern!


Das Wahrzeichen der Bucht: Links sieht man (anscheinend) einen Hahn, rechts eine Henne. Naja, für micht sieht das eher aus wie ein Fels.

Das Wahrzeichen von hinten sieht aus wie ein Fisch, sagt man.

Wie ja bisher schon zu erkennen war, waren die Wetterverhältnisse sehr schlecht.


Woran mich dieser Felsen erinnert, verrate ich jetzt lieber nicht.



Hier gab es eine kleine pause. Man konnte (völlig überteuerten) Fisch kaufen.

Eine der Fischarten, die zum Verkauf angeboten wurden. So einen habe ich jetzt auch noch nicht gesehen.


Auf "heaven island" angekommen.

Der Weg zum Gipfel von "heaven island" erinnert an so manchen Abenteuerfilm.



Ein Panorama vom Gipfel aus.



Der Strand von heaven island.

Ein kleiner Altar in einem Felsen.


Boote legten überall an und bo(o)ten ihre Ware an.

Der Eingang zu den Höhlen in Ha Long Bay.



Und so fingen die Höhlen an...!






Die Höhlen waren GIGANTISCH!






Fast schon unheimliche Gesteinsformationen im Inneren.







Der Sprit kostet hier unfassbare 23.650 Dong pro Liter!! Naja, sind ja nur knapp 85 Cent... Ich bin übrigens schon längst Dong-Millionär!




Nach einem unglaublich beeindruckenden und anstrengenden Tag ging es dann am Abend Richtung Ha Noi, wo ich das Bett dann doch sehr willkommen hieß. Am nächsten morgen ging es schon um 6:00 Uhr los, um den morgendlichen Apell vor dem Denkmal und Mausoleum Ho Chi Minhs zu sehen. Leider konnte man vom Mausoleum selbst (in dem der Leichnam Ho Chi Minhs aufgebahrt ist) keine Bilder machen- alle elektronischen Geräte wurden einem vor Zutritt zum Gelände abgenommen. Für Geschichtsfreunde: Ho Chi Minh hat Nord- und Südvietnam nach dem Krieg vereint und gilt als Nationalheld. Zu seiner Ehren wurde Saigon (so hieß es glaube ich früher) zu Hoh Chi Minh City umbenannt. Das Mausoleum ist unglaublich gut bewacht und schon wenn man seine Hände nicht militärisch gerade am Körper behält, wird man sofort von den bewaffneten Soldaten zurechtgewiesen. Am „Sarg“ (erhöhte Plattform mit Glaswänden) stehen an allen Ecken jeweils ein Soldat mit Gewehr Spalier. Der Leichnam ist schon fast gruselig, aber vermittelt doch Ehrfurcht vor einem großen Führer eines sozialistischen Staates.
Vom Palast bzw. der Palastanlage selbst habe ich dann wieder Bilder.
Das Mausoleum von außen.






Ein kleiner Tempel kurz vor dem Eingang zum Mausoleum.



Das Museum.

Der Palast, von dem aus Ho Chi Minh agierte.


Sein Fuhrpark...

... sein sehr bescheidenes Schlafzimmer...

...sein Esszimmer...

... und sein Arbeitszimmer.

Das bekannte "Haus auf Stelzen".

Soldat mit Karabiner und Bajonett.


Eine der Bomben, die auf das Grundstück des Palastes fielen, aber nicht hochging.

Der Eingang des Museums.

Der nächste große sozialistische Führer werde ich nicht. Das liegt nicht nur an der fehlenden Einstellung, sondern auch an der (noch) fehlenden Halbglatze!






(Bilder gibt es ab hier noch nicht, die sind noch auf der Kamera und müssen erst kopiert, sortiert, editiert und skaliert werden).
Jetzt muss erst mal noch einiges geplant werden. In Ha Noi bleibe ich voraussichtlich bis 29.12.2012, dann geht es mit dem Zug/Flugzeug (kommt drauf an) weiter nach Fue, von wo aus ich gerne in einen Nationalpark möchte, der (wie die Ha Long Bucht auch) zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. 
Bilder von Ha Noi und einige Sehenswürdigkeiten gibt es hier.



Am Hoan Kiem See in Ha Noi.




Bei Nacht sind in Ha Noi unfassbar viele Roller unterwegs. Auf 6 Millionen Einwohner kommen 4 Millionen offiziell angemeldete Roller und Kleinkrafträder. Auf Videos kommt das Getümmel wesentlich besser rüber.



In einem Tempel in Ha Noi. Das Schriftzeichen heißt "dé" (wer aufgepasst hat: das gleiche Zeichen wie aus "dé guó", Deutschland).







In dem Tempel fand eine Art Abschlussfeier statt.
 

Auf dem Weg zum "Hoa Lo" Gefängnis. Anfangs von französischen Kolonialisten verwendet, um Vietnamesen einzusperren. Später diente es den Vietnamesen, Amerikaner einzubuchten.


Das war im Ha Lon


Aus diesem Abwasserkanal entkamen einige Häftlinge. Die Öffnung reicht ungefähr, um meine Hand aufrecht durchzustrecken. Durch diese Öffnung haben sich fünf Vietnamesen gequetscht.






Ein schönes indisches Curry in der Nähe der Kathedrale von Ha Noi.


Auf der Insel des Hoan Kiem Sees gibt es einen kleinen Tempel. Aber auch interessante Bäume.

Hauptattraktion: Eine ausgestopfte Schildkröte, wie sie mal im See lebte. So ein großes Exemplar habe ich auch noch nicht gesehen.






Nach einem Tempelrundgang muss man natürlich essen. Hier gab es in einem Seitenstraßenlokal leckere Nudeln mit Rindfleisch und...

... frische Frühlingsrollen.

Andere Läner, andere Polizeiautos.

Bevor es weiter nach Hue ging, muss erstmal bei Kaffe und Keks entspannt werden.

Da ich fast zwei Stunden Zeit hatte, reichte es noch für einen zweiten Kaffee. Diesmal mit Karamell.

So, von Ha Noi ging es weiter nach Hue. Das ganze lieft aufgrund von Neujahr und voll ausgebuchten Zügen leider etwas anders aus, als geplant. Mit dem sleeping bus sollte ich 13 Stunden von Ha Noi nach Hue kommen. Im Internet habe ich schon viele Horrorgeschichten gelesen, vor allem für großgewachsene (hoch wie breit). Ganz so dramatisch war es dann aber doch nicht.
Das war dann der "sleeper bus". Unter meinem Rucksack sind übrigens meine Beine.

Die Sicht hinter mir.

Aufgrund erheblichen Platzmangels habe ich meine Rucksack an die Griffe gebunden.

Die Billigvariante der Vietnamesen: Im Gang schlafen.

Das war der "Fußsarg": Hier konnt/musste/sollte man seine Füße unterbringen. Für alles unter 1,80m sollte das auch problemlos möglich sein. Leider bin ich nicht unter 1,80m.

Wie ihr seht hatte ich so richtig viel Platz.

Ich war am Anfang noch euphorisch.

In Hue mussten dann aber erstmal die Spezialitäten ausprobiert werden. Hier zu sehen ist eine spezielle Art Frühlingsrolle. Auf dünnes Reispapier legt man ein Stück spezielles Omlett, das mit Schweinefleisch und Shrimps gefüllt ist. Dazu Sprossen, Gurke, Salat, Kräuter. Das ganze wickelt man zusammen...

... damit das ungefähr so aussieht.

Dann dippt man das in eine herrliche Erdnusssoße und genießt.

Als Hauptgang gab es dann Sesam-Hühnchen.

Und zum Abschluss natürlich einen köstlichen vietnamesischen Kaffee.

Von hier an seht ihr die diversen Sehenswürdigkeiten Hues.


Vor der "forbidden purple city" Hues. Weniger prunkvoll und gigantisch als die Verbotende Stadt Pekings, aber trotzdem sehenswert.













Die Thien Muh Pagode in Hue.


Wer die Pagode betritt, muss Schuhe ausziehen!



Bei der Grabstätte des letzen vietnamesischen Kaisers.



So mancher Drache blickt schon komisch drein, wenn er auf einmal einen Europäer sieht.


Meine Wenigkeit vor dem Hauptgebäude.

Innendrin kommt man dann sehr schnell ins Staunen: Unglaublich detaillierte Mosaik-Künstlereien verzieren die gesamte Grabstätte von Khan Ding.



Im "Hauptsaal" wird es noch prunkvoller.



Nach anstregendem Sightseeing das Bier am abend. Zu sehen ist ein Flaschenöffner auf vietnamesisch.

Auf dem Weg zu den Höhlen des Nationalparks, knapp 200km von Hue entfernt. Der Trip war lang und anstrengend, aber umfasste die atemberaubendsten und sehenswertesten Stunden, die ich je in einem "Urlaub" verbringen durfte.



Am ersten Tag des zweitägigen Trips ging es in die Phong Nha Höhle- da es sich hierbei um eine Höhle mit Flüssen handelt, natürlich per Boot.


Das Boot entsprach allen notwendigen DIN-Normen und hielt alle möglichen TÜV-Zertifikate. Auch beim Crashtest erhielt es die Höchstwertung von 5 Sternen. Das habe ich mir zumindest während der 20-minütigen Fahrt eingeredet.





Ein letzter Blick von außen auf die unscheinbar wirkende Höhle. Schon jetzt muss ich leider sagen: Bei so schlechten Lichtverhältnissen waren wirklich gute Bilder unmöglich.













Der erste Stopp am Sandstrand innerhalb der Höhle.

Gespenstische, unheimliche und wundervolle Formationen von Stein.







Die Höhle ist GIGANTISCH! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie riesig es dort drinnen ist...





Einfach nur gänsehauterregend und wundervoll.














Diese Stalagtiten/Stalagmiten waren rund 15 Meter hoch.




Ja, das kleine etwas da unten bin ich. Der Fels passte leider selbst im Hochformat nicht ganz aufs Bild.

Ein bisschen Spaß muss sein.



Nach so vielen Eindrücken muss man erstmal auf der Hängematte schlafen. Zum Glück konnte der Tourguide die Kamera bedienen.

Wie gewohnt geht es in Vietnam ja klein zu. Am nächsten Tag im Bus zur "Paradise Cave" wurde ich da wieder dran erinnert.

Schon die Anreise durch die wundervolle Landschaft Vietnams ist einfach schön. Von Reisfeldern, über Gebirgssträßchen durch den Dschungel.




Der Aufstieg zur Höhle nach der Fahrt mit dem Mobil




Das war zum Glück keine Schlange.



Der Eingang zur Höhle. Die Paradise Cave ist die längste Trockenhöhle Asiens mit unglaublichen 31 Kilometern (!).

Die RIESIGE Höhle sorgt erstmal für Kieferverrenkungen. Wow!









Immer tiefer geht es in die Höhle. Und die hört und hört und hört nicht auf. Nach jedem traumhaft schönen Stein kommt eine neue Ebene, eine neue Höhle in der Höhle und irgendwie auch eine neue kleine andere Welt. Unvorstellbar schön.









Das Wasser ist äußerst klar.



Die Höhle ist an manchen Stellen knapp 50 Meter hoch.














Auf der Heimfahrt nach diesem Erlebnis, welches ich den Rest meines Lebens nicht wieder vergessen werde.

Nach den Höhlen ging es an einem Tag noch zur DMZ (demilitarized zone), wo sich im Vietnamkrieg Amerikaner und Vietnamesen gegenüberstanden. Dort ging es überigens mit dem Motorroller hin. Wer kann schon behaupten, mal in Vietnam mit dem Roller unterwegs gewesen zu sein? Gefahren bin ich allerdings nicht selbst, sondern mein dazugemieteter Fahrer, der auch gleichzeitig mein Guide war. Dafür blieb mir mehr Zeit für Bilder- die noch irgendwann folgen.

Nach der DMZ ging es am gleichen Tag abends weiter Richtung Ho Chi Minh City: Mit dem Zug, im "soft sitting" Abteil. Da natürlich mal wieder alle Betten ausgebucht waren. Naja, waren ja nur 20 Stunden...
Und genau da (Ho Chi Minh City) befinde ich mich gerade. Bin aber morgen auch schon wieder weg, nämlich mit dem Bus nach Phnom Phen- die Hauptstadt Kambodschas. Von dort aus geht es weiter nach Siem Reap, um Ankor Wat zu besichtigen.
Ich hoffe, noch in Kambodscha Bilder/Erlebnisse aus Vietnam und Kambodscha aufs virtuelle Papier zu bringen und hier online zu bringen.

Noch ohne jegliche Texte- die kommen hoffentlich so schnell wie möglich nach...
















































































































































































































































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