Studium an der UIBE

Hier geht es um die UIBE (University of International Business and Economics) in Peking. Diese Seite ist für Studieninteressierte besonders interessant, es geht zum Beispiel um Kursanrechnung an der Hochschule Pforzheim, welche Kurse man besuchen kann, das Niveau der Vorlesungen, das Wohnen auf dem Campus und so weiter...!


Der Ersteindruck der UIBE ist definitiv ein guter: Zunächst ist die Luft hier grundsätzlich besser (auch wenn nicht gut) als im restlichen Peking. Das liegt vermutlich an den vielen Grünanlagen und vielen Bäumen auf dem Campus. Dieser ist - z.B. im Gegensatz zur Hochschule Pforzheim - ein 'richtiger' Campus. Soll heißen: Hier findet ihr ALLES. Supermärkte, Sportmöglichkeiten (mehrere Fußballplätze, etliche Basketballplätze, Volleyballplätze, Tennis,...), Wäscherein, Telefonläden, Internetcafes, Mensen, Cafes, Restaurants, die Wohnheime, und und und !


Wohnheim
Kommt so früh wie möglich!!!! Wir kamen an der UIBE 4 Tage vor dem erstmöglichen Tag der Einschreibung an und sogar dann gab es 'nur' noch Zimmer der zweitbesten Kategorie. Die vorherige "Reservierung" hatten wir vorgenommen- das interessiert die Damen an der Rezeption allerdings überhaupt nicht!
Diese Zimmer kosten pro Kopf am Tag 65 Yuan (ca. 8,30 Euro), bei uns waren es 67 Yuan, da wir noch einen Kühlschrank in der Küche hatten. Das Zimmer besteht aus Schlafzimmer (zwei Betten, Schreibtische, Schrank), 'Flur' bzw. Eingangsbereich (Tisch, Stühle, Schrank), Küchenzeile, Balkon und Bad bestehend aus Toilette und Dusche.
Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit unserem Zimmer, ich hatte nach einigen Erfahrungsberichten früherer Studenten wesentlich schlimmeres erwartet...! Lediglich das Bad bzw. genauer gesagt die Dusche ist etwas gewöhnungsbedürftig, zumal man das komplette Bad überschwemmt, da der Boden nicht schräg genug zu sein scheint, um das Wasser besser zum Abfluss zu bringen. VORSICHT: Extreme Rutschgefahr!!!!!

Unsere Toilette war gleich am ersten Tag hinüber. Weder war Wasser im Spülkasten, noch ließ sich die Spülung (eine Verbindung war wohl gerissen) betätigen. So sind wir samstags abends zur Rezeption um der Dame klar zu machen, dass unsere Toilette nicht geht. Sie meinte, morgen (Sonntag???!?!) käme jemand vorbei und regelt das. So kam es dann tatsächlich auch. Sonntags nachmittags um 15:30 kam ein Herr, der natürlich nur chinesisch sprach, mit einem (!) Schraubenzieher bewaffnet. Der hat nach ca. 5 minütiger Erkundung unserer Toilette dann nur irgendwas auf chinesisch zu uns gemeint. Ich habe nur wô und lái verstanden, von dem ich wusste dass es ich und komme bedeutet. Durch die Gestikulation haben mein Kommilitone und ich dann erwogen, dass er wahrscheinlich noch mehr Werkzeug holen müsse. Um kurz vor acht Uhr abends sind wir dann etwas frustriert zum Abendessen abgezogen. Als wir um Mitternacht wieder heimkamen, war das Klo repariert und funktionstüchtig. Chinesen arbeiten anscheinend jeden Tag. Und das 24 Stunden.

Zu den Bildern: Klick Mich!



Sprachkurse
Heute gingen dann auch die Sprachkurse los. Mein lieber Mann....Der Kurs ist in verschiedene Teile aufgeteilt und jeder Teil hat einen eigenen Lehrer. Die Teile sind Grammatik, Chinesisch sprechen, Chinesisch schreiben/lesen.
Die Lehrerin für Grammatik kann leider außer "Very good" und "Hello" keinerlei englisch. Was bin ich froh, dass die chinesische Grammatik sehr einfach ist. Wenn man die großartig verstehen müsste, hätte ich nämlich keine Chance! Auf der anderen Seite hat dies den Vorteil, dass wir irgendwie chinesisch sprechen müssen, da uns sonst die Lehrerin nicht versteht.
Die Lehrerin fürs Sprechen kann gut bis sehr gut englisch. Die hat aber auch gleich richtig losgelegt mit Tonarten etc., hätte ich in Deutschland nicht schon damit angefangen, wäre mir heute wahrscheinlich mein Gehirn explodiert. Sie fängt nicht mit leichten Dingen an, sondern nimmt gleich Wörter, in denen mindestens zwei verschiedene Tonarten (bzw. Tonlagen) vorkommen. Zungenknoten und trockener Mund garantiert.

Die Art zu unterrichten steht in krassem Gegensatz zu allem, was ich bisher hatte. Die Lehrerin spricht vor, alle "singen" ihr nach, dann kommt jeder einzeln dran und sagt, was sie sagt bzw. später nur noch zeigt. Es geht weniger um verstehen, sondern einfach nur um "nachahmen" bzw. nachsprechen. Ganz blöd ist die Herangehensweise bei Chinesisch aber wahrscheinlich nicht.
Ich persönlich finde, dass man den Lehrerinnen sehr anmerkt , dass sie sich etwas im - ich nenne es mal Temperament- zurückhalten. Sie haben Nachsicht mit uns Westlern, aber man merkt sehr deutlich an den Blicken, dass Zuspätkommen bzw. Sprechen während des Unterrichts oder sonstige Interaktion in irgendeinerweise mit etwas, dass nichts mit dem Stoff zu tun hat, aufs schärfste missbilligt werden. Ich würde jetzt nicht sagen, dass sie sich des Schlagens enthalten müssen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass in chinesischen Schulen ein gewaltig anderer Wind weht.

Grundsätzlich fühlt es sich im Moment etwas an wie in der Grundschule. Die Klassenzimmer sind winzig, wir sind ca. 15 Leute. Die Lehrerin steht vorne an der Tafel, malt die Schriftzeichen an selbige, zeigt darauf und wir sprechen nach. Am Anfang der Stunde lernten wir wie man verschiedene Buchstaben in der pinyin ausspricht. Ich fühle mich so, als würde ich gerade das ABC lernen.
Wenn ich dann in einem unserer 5 (!!!!) Bücher sehe, dass nach knapp der Hälfte (also zeitlich betrachtet in 6-8Wochen) komplett (!!!!) auf die Pinyin Umschrift verzichtet wird, sondern ausschließlich mit den Schriftzeichen gearbeitet wird, dann frage ich mich im Moment noch ganz gewaltig, wie um Himmels Willen ich das in so kurzer Zeit hinkriegen soll. Aber vielleicht kommt das durch die 'Hausaufgaben', die wir schon heute bekommen haben oder vielleicht auch durch Angst, da wir morgen (AM ZWEITEN TAG!!!!!) schon einen Test schreiben über die Dinge, die wir heute durchgenommen haben. Ich bin mal lernen...

Ich habe mich für die 20 Stunden Variante entschieden. Der Großteil der anderen Studenten machen den 6 Stunden Kurs. Ich persönlich will allerdings recht viel chinesisch lernen, bei der 6-Stunden Variante werden allerdings meiner Ansicht nach enorm wichtige Komponenten wie "Hören/Sprechen" weggelassen, sondern lediglich auf alle Bereiche "etwas" eingegangen.
Die 20 Stunden Variante konnte ich übrigens nicht als "Credit-Anrechnung" nehmen. Das bedeutet: Wer die 20 Stunden chinesisch nimmt und dafür Credits (ECTS Credits) an der Heimuni bekommt, darf maximal 2 (!!) weitere Businesskurse machen. Da ich allerdings (leider) in Pforzheim keinen einzigen Credit für 20 Zeitstunden Aufwand hier in Peking erhalte, habe ich in meinem Learning Agreement nur Businesskurse reingeschrieben. So bleibe ich unter den 30 Credits der UIBE (der 20 Stundenkurs gibt glaube ich an der UIBE um die 20 Credits, maximal darf man nur 30 machen); am Sprachkurs nehme ich dann quasi freiwillig teil bzw. habe kein Anrecht auf eine Prüfung oder einen Sitzplatz- was aber schon deswegen nichts ausmacht, weil der Kurs unterbesetzt ist. Einfach ausgedrückt: Die vier Businesskurse werden mir in Pforzheim angerechnet, die Sprache mache ich nur für mich. Aber genau darum geht's da zum Glück auch.

Da merkt man übrigens auch schon die erheblichen Unterschiede verschiedener Universitäten in Deutschland: Viele Kommilitonen aus Deutschland bekommen erhebliche Summen an Credits für ihre Sprachkurse. Ich dachte immer, mit dem Bachelor und Master hätte alles "vereinheitlicht" und "vereinfacht" werden sollen. Warum allerdings Kommilitonen aus Nürnberg oder Karlsruhe 10 bis 20 Credits für so einen Sprachkurs bekommen und ich dafür überhaupt nichts sehe, ist mir ein Rätsel.

Zum grundsätzlichen Niveau der Sprachkurse: Am Anfang geht es in allen drei Bereichen nur um die Aussprache; gebesmühlenartig werden die Aussprache der Pinyin (alle Einlaute sowie Auslaute) sowie die Tonhöhe (vier Töne gibt es, fünf wenn man penibel ist) geübt. Das hatte ich so in Deutschland schon. Danach geht es aber recht plötzlich sehr flott weiter! Sofort kommen kleinere Konversationen. Diese sehen (reales Beispiel) ungefähr so aus:

A: Hallo! Wie geht's?
B: Mir geht's gut, und dir?
A: Auch gut. Hast du Hunger?
B: Ich habe Hunger, du?
A: Ich bin auch hungrig. Sind deine Mama und Papa beschäftigt?
B: Die sind nicht viel beschäftigt, und deine Mama und Papa?
A: Auch nicht wirklich.
B: Tschüss.
A: Tschüss.

So bescheuert sich das liest, man bekommt doch recht viel von der Idee der Sprache mit. Chinesisch ist übrigens sau effizient. Wenn man nämlich z.B. etwas fragen möchte, hängt man hinter den Satz einfach ein "ma", um dem anderen zu signalisieren, dass es sich hierbei um eine Frage dreht. (Nî è, ma?, wörtlich: Du hungrig, ja?) Wenn man dann z.B. antwortet "Wô hên è, nî ne?" Heißt das so viel wie: Ich bin hungrig, du?. Ma und ne lassen sich allerdings nicht direkt übersetzen, in dem Zusammenhang passt es aber so grob. So lassen sich recht komplexe Fragen sehr schnell stellen und genauso schnell an den Gesprächspartner zurückstellen, ohne irgendwie nachdenken zu müssen.

Grundsätzlich wird bei allen Lehrerinnen immer höchste Aufmerksamkeit und äußerste Pünktlichkeit erwartet. Selbst die jüngeren und grundsätzlich weniger traditionellen laoshi (=Lehrer auf chinesisch) sind da sehr strikt und können mit viel Nachdruck deutlich machen, dass Unpünktlichkeit oder sonstiges keine Tugend darstellen.

Zu allen Büchern (die man am Anfang des Semester erwerben kann, bei uns damals in der Summe ca. 150 Yuan) gibt es CDs, nur bei zwei Büchern sind diese allerdings schon dabei. Für die restlichen muss man sich die CDs dazukaufen (eine CD 15 Yuan, die andere 50).

Der 20-stündige Kurs ist anstrengend! Noch habe ich keine Businesskurse, die kommen erst kommende Woche, aber schon jetzt habe ich nach jedem Sprachkurs täglich einen Mittagsschlaf gemacht, weil ich so hundemüde und kaputt war. Die 20 Stunden sind kein Zuckerschlecken, man bekommt jeden Tag in allen Bereichen (!) 'Hausaufgaben' auf, am nächsten Tag wird erwartet, dass man den Stoff der vorherigen Stunde sicher beherrscht. Wer also hier ein Semester "Urlaub" machen möchte, dem rate ich von dem 20 Stunden Kurs ganz gewaltig ab!
Witzig: Die Leute des 6 Stunden Kurses schreiben die gleiche Prüfung wie die aus dem 20 Stunden Kurs. Viel Erfolg dabei!

So langsam kann ich sogar mit den Einheimischen etwas kommunizieren... Die geben sich leider nur NIE die Mühe, langsam oder wenigstens deutlich zu sprechen, was sprechen bzw. verstehen oft frutrierend macht...

- NEU!!!-

Wow- der Fortschritt ist enorm! Mittlerweile klappt das mit der Kommunikation doch ganz gut. Nach diesem Semester kann man ohne Probleme den HSK2 meistern (ungefähres Sprachniveau:A2), den HSK3 halte ich für absolut möglich, allerdings mit größerem Aufwand verbunden. Ich finde es nur jammerschade, dass ich nur ein Semester bleiben kann, denn ich bin der festen Überzeugung: Nach einem weiteren Semester (also einem Jahr) hier an der UIBE könnt ihr fließend und ohne Probleme Chinesisch (natürlich nicht so fließend, dass ihr einer Vorlesung mühelos folgend könntet...)

Business-Kurse - NEU!!!-

Jetzt, da die Kurse fast zu Ende sind, kann ich eine etwas detaillierte Einsicht in die Kurse geben.
Grundsätzlich entspricht das Niveau der Vorlesungen nicht dem deutschen Niveau. Professoren kopieren teils (nachweisbar) Texte aus Wikipedia, sprechen mittelmäßig bis grausames Englisch, scheinen aber sehr fair (bis wohlwollend) zu bewerten. Wirklich (dazu-)lernen tut man (fachlich, sprich in Sachen BWL) meiner Ansicht nach nicht wirklich.

Chinese Business Ethics: Sehr guter Kurs, sehr interessanter Professor, der ein hervorragendes Englisch spricht (keine Selbstverständlichkeit!). Meist hält er eine Art Monolog, wenn Diskussionen aufkommen, sind sie allemal spannend! Der Professor ist ein eher kritischer Typ, der sich auch zu Mao und Kulturrevolution äußert- unheimlich vorsichtig natürlich. Sehr politisch manchmal, aber grundsätzlich nah am Studenten. Grundlage der Bewertung: Präsentation als „Mid-Terms“ und Essay/Paper/Hausarbeit als Abschlussarbeit.
Entrepreneurship, Business Opportunities in China: Interessanter Kurs, der Professor bezeichnete sich selbst als „Coach“, da die Bewertungsgrundlage ein in Gruppen aufgestellter Business Plan ist und er die Gruppen quasi nur „berät“. Davon hat keine Gruppe was mitbekommen, da die Vorlesungen selbst nur Monologe und abstrakte Abhandlungen über Gebiete waren, die zumindest ich aus dem Grundstudium kenne. Wirklich gut finde ich eigentlich die Idee mit dem Business Plan: Jede Gruppe muss sich eine Unternehmensgründungsidee einfallen lassen und einen Businessplan dazu ausarbeiten, von Unternehmensorganisation, über Marketingstrategien, Absatzprognose bis hin zum ausführlichstem Teil, dem Finanzplan. Das finde ich eine super Methode die (schon lange vor der Vorlesung…) erworbenen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen und dabei noch viele Teilgebiete der BWL miteinander zu verknüpfen. Gruppenarbeit wird dadurch erschwert, dass viele Leute unterschiedliche Vorlesungen haben, einige einfach mal 3 Wochen durch Asien reisen während des Semesters etc. Macht euch also darauf gefasst, dass maximal 50% der Gruppe tatsächlich arbeiten. Im Zweifelsfall die Deutschen.
Grundlage der Bewertung sind 50% die Vollständigkeit und der Aufbau des Businessplans (bewertet vom Professor) und 50% Wertung der Jury (=vom Professor eingeladene Bekannte, die in verschiedenen Branchen arbeiten und den Plan anhand von Praktikabilität, Umsetzungsmöglichkeit, Zukunftsorientierung und Durchführbarkeit bewerten).

Traditional Chinese Culture and Leadership Behaviour: Interessanter Kurs, witziger Professor. Sein Englisch ist so la-la, zusätzlich lispelt er, was das Verstehen natürlich besonders schwer macht. Grundsätzlich geht’s im Kurs um die Frage: Warum handeln Chinesen so wie sie handeln (Kultur) und wie sieht man das in der heutigen Managementebene? Interessantes Thema, bei dem man sehr viel über Kultur, Land, Leute und Denkensweisen kennenlernt, sowie auch viel Wissen für spätere Verhandlungen mit Chinesen mitnimmt. Grundlage der Note sind Präsentation (als Mid-Term) und Essay/Paper als Abschlussarbeit.
Case Study on International Corporations Marketing Strategies in China: Unglaublich interessanter Titel, saulangweilige Vorlesung. Die Professorin hat ein katastrophal schlechtes Englisch. Sie liest ihre komplette Vorlesung von den Folien ab (die nur aus Text bestehen), falls sie mal ein Wort nicht kennt lässt sie es einfach weg und liest ungehindert weiter. Die Professorin ist ein schlechter Scherz.
Grundlage für die Bewertung: Präsentation und take-home-exam (=recht üblich in China, eine Art Fragenblatt zum Bearbeiten zuhause, das dann an sie zurückübermittelt wird). Ich rate: Falls es sich vermeiden lässt und nicht zwingend zu Creditanrechnung notwendig ist, nehmt die Vorlesung nicht!!!

Leben auf dem Campus
Auf dem Campus lässt es sich sehr gut leben. Auf dem Gelände der UIBE finden sich zahlreiche Supermärkte, in denen alle Dinge des täglichen Lebens (manchmal sehr günstig, manchmal teuerer als auswärts) gekauft werden können. Vom Bier, über die Schokokekse (chinesische Marken) bis hin zum Kleiderbügel, Handtuch (seeeeeehr schlechte Qualität!!!! Bringt eure eigenen mit!!!!) und Elektronikbedarf lässt sich hier alles finden.
Auch gibt es Geldautomaten (Bank of China, China Construction Bank) an denen man problemlos Geld abheben kann (mit Kreditkarte und EC Karte, vorausgesetzt euer Konto ist gedeckt und euer Kreditrahmen hat noch Platz...).
Die Kantine in der Mitte des Campus ist mit über 4 Etagen sehr groß. Das Essen dort ist... nunja. Manches ist ordentlich (günstig allem voran, eine ganze Mahlzeit kostet 6,5 Yuan). Manches ist schlicht und ergreifend ekelhaft. Ich persönlich finde die Auswahl wesentlich besser als in Deutschland, besser ist das Essen hier in der Mensa aber auf keinen Fall! Was wirklich gut ist: Man kann sich aus dutzenden Zutaten alles mögliche raussuchen; diese Zutaten werden dann frisch für einen zubereitet. Das schmeckt lecker, ist aber natürlich auch teurer. Der Bestellprozess ist komplex, ohne Chinesischkenntnisse gar nicht erst versuchen!!!

Direkt vor unserem Gebäude.

Gebäude 6, in dem alle unsere Businesskurse stattfinden- direkt gegenüber von unserem Wohnheim, sehr praktisch.

Boxue Building, dort finden alle Kurse der SITE statt. Im Gebäude gibts auch ein ATM.



Dui Wai Jing Mao Da Xue- UIBE.


Alltägliches
In Building 6 gibt es im Keller einen Waschraum mit rund 20 bis 25 Waschmaschinen und einigen Trocknern. Dort kann man für 4 Yuan eine Waschmaschine laufen lassen (Karte mit Magnetstreifen gibts beim "Waschwart", der dort immer rumsitzt oder steht). Waschmittel gibts im kleinen Supermarkt einen Stock weiter oben.
Leider ist hier nur eine 20° Wäsche möglich. Besonders gut riecht die Wäsche danach nicht. Ich rate daher, die Wäsche vorher in warmem Wasser und etwas Waschmittel einzulegen und auf jeden Fall bei der Wäsche Weichspüler hinzuzugeben (ist in China wohl nicht üblich, wir mussten lange suchen, bis wir in einem Laden Weichspüler gefunden haben). Dann ist die Wäsche auch ordentlich und riecht auch wenigstens nach frisch gewaschener Wäsche!

7 Kommentare:

  1. Hi Tim,
    das sieht doch wirklich nett aus...
    einzig diese vielen Wasser-(Abwasser-)Rohre sind
    optisch..na ja!
    Aber ich bin froh, dass ihr jetzt euer "festes" Quartier bezogen habt und hoffe, ihr könnt trotz
    "Studium" noch einwenig genießen...
    Liebe Grüße, Ma

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    1. Ja, alles in allem war ich trotzdem angenehm überrascht! (:

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  2. Okay, die Bude ist ja mal echt in Ordnung :) Grüße Oli & Jenny

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  3. Hey Keule ;)
    da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, da lässt es sich doch die paar Monate aushalten, hatte definitiv was schlimmeres erwartet.
    Wie ist die Internetverbindung? Gibt es günstige Prepaid SIM Karten?
    Grüße aus Hessen von Julia & Jens

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    1. Die Internetverbindung ist (zumindest über VPN) hundsmiserabel! Allerdings gehts hier ja auch übers Wohnheim wo zig andere mit an der Leitung zehren. Im Download (war ein Anhang von ner Mail über web.de) waren es 5 kbit/s =D
      Sonst ist der WiFi Ausbau echt gut, in fast jedem Cafe oder Restaurant (vor allem McDonalds!) gibt es kostenlos WLAN. Die chinesischen Seiten sind auch echt flott, aber auf deutsche bzw. internationale Seiten wartet man einige Zeit...

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  4. ich kann mich dem Komentar deiner Ma nur anschließen und im Bad muss man wenigstens nicht die ganze Wand rausreißen wenn etwas kaputt ist ;)
    Liebe Grüße
    Petra

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