Dienstag, 25. September 2012

Wir sind wieder gut in Peking angekommen. Wir waren uns in Shanghai alle recht einig: Wir freuten uns, wieder "nach Hause" zu gehen. Genau das ist Peking nämlich für uns geworden.

Mit den Bildern und Berichten wird es noch einige Zeit dauern. Neben einem riesigen Korb Wäsche, Chinesisch Unterricht nachholen (von Montag), Businesskursvorbereitungen und Miete zahlen gibts noch andere Probleme, die mich im Moment jeglicher Zeit berauben.

Ich schreibe über alles ausführlich, sobald ich die Zeit dazu finde...

Freitag, 21. September 2012

So, morgen früh geht der Flieger nach Shanghai! Wir müssen schon um 5 Uhr früh hier los, bleiben bis Montag in Shanghai und fliegen dort gegen abend wieder nach Peking. Daher herrscht jetzt erstmal Funkstille.
Bilder und Geschichten kommen dann hinterher!

Dienstag, 18. September 2012

Nur falls sich jemand Sorgen machen sollte: Von den Unruhen wegen Japan bekommt man auf dem Uni-Gelände nur recht wenig mit. Auffällig sind die Polizeistreifen, die es in dem Ausmaß vorher auf dem Campus nicht gab. Da es recht viele japanische Studenten hier gibt, wurden wohl Ausschreitungen befürchtet.

Wirklich interessant war allerdings der Japaner um die Ecke: Der war nämlich von einem Tag auf den nächsten kein japanisches Restaurant mehr. Das Lokal war geschlossen und überall hingen recht (china-)nationalistische Plakate. Vermutlich in der Hoffnung aufgehängt, dass keiner die Scheiben einwirft...

Es wurden allerdings sämtliche japanische Produkte aus allen Supermärkten entfernt...
Bin mal gespannt wo das ganze noch hinführt...!

Sonntag, 16. September 2012

So! Wir waren endlich auf der Mauer!
Wie es da so war und was uns auf dem Weg dahin so alles passiert ist, lest ihr hier nach:
Ebenso etwas über Pekings Nachtleben unter:


Wir gehen über das nächste Wochenende übrigens nach Shanghai und in der Golden Week nach Xian! (:

Freitag, 14. September 2012

Die letzten Tage waren ganz schön anstrengend. Neben dem üblichen Sprachkurs und den damit verbundenen "Hausaufgaben" kamen diese Woche noch die Businesskurse hinzu. Zusätzlich plagt mich gerade noch eine ziemlich üble Erkältung, die mir langsam aber sicher die Stimme raubt. Daher ist sowieso schon alles doppelt so anstrengend.

Über alles werde ich vorrausichtlich am Sonntag berichten. Morgen gehen wir zur Mauer; dafür müssen wir schon um 6 Uhr morgens hier los. Abends gehen wir noch feiern, da in einem der großen Clubs eine Art Willkommensfeier stattfindet.
Ich werde versuchen, am Sonntag über alles Vergangene zu berichten. Hoffentlich ist bis dahin auch diese verfluchte Erkältung weg...

Samstag, 8. September 2012

Neues unter:
Studium an der UIBE
Kultur und Menschen
Die letzten Tage waren recht prall gefüllt mit Chinesisch, daher hatte ich nur wenig Zeit mich des Blogs zu widmen.
Nächste Woche gehen auch die Businesskurse los, ich bin mal gespannt!

Mein "Buddy" hat sich auch schon bei mir gemeldet (einen Teil lest ihr unter Kultur und Menschen nach). So langsam lebt man sich ein und lernt mehr Leute kennen. Ich mag das internationale Umfeld, zu unserer "Stammgruppe" gehören Spanier und Franzosen, Deutsche, Holländer und andere Kuriositäten.
Ich will unbedingt noch einen Draht (gerade über meinen Buddy Delena) zu chinesischen Studenten herstellen.

Mittwoch, 5. September 2012

Nach fast 4 Stunden chinesisch raucht einem ganz schön der Kopf...
Aktuell üben wir in allen drei Teilbereichen allem voran das Sprechen, wobei wir auch schon etwas Schreiben bzw. Lesen haben. "Leider" verlangen die Lehrerinnen recht schnell (sprich: am nächsten Tag), dass man alle neuen Wörter in Pinyin UND als Schriftzeichen beherrscht. Das hält zwar am lernen, ist aber saumäßig aufwendig...

Heute hatten wir eine sehr witzige Stunde. Um uns die verschiedenen Töne (eigentlich eher Tonlagen) des chinesisch zu verdeutlichen - wir hatten diesen in den letzten zwei Tagen schon zur Genüge- hat uns die Lehrerinnen einige Zungenbrecher an die Tafel geschrieben.
"Bùzi bǎole" und "Tùzi pǎo le" heißen nämlich zwei völlig verschiedene Dinge. Ersteres heißt so viel wie "Ich bin satt". Zweiteres heißt "Der Hase ist weggelaufen". Die korrekte Aussprache der chinesischen "b", "p", "t" und "d" Laute (und der ganzen restlichen über 40) sowie auch die Tonlagen sind enorm wichtig.

Am besten fand ich folgendes Beispiel (ich hoffe, ich schreibe es in Pinyin richtig):
Māma qing mǎ,
mǎ màn,
māma mà mǎ.
Das hat sie uns ganz schön eingetrichtert. Was übrigens in Pinyin alles furchtbar gleich aussieht, sieht auf chinesisch (zum Glück) sehr unterschiedlich aus. Übersetzt heißt das übrigens so viel wie: Mama reitet das Pferd; das Pferd ist [aber] langsam; Mama schimpft [daher] mit dem Pferd.

Abgesehen von so abgefahreren und ziemlich lernunfreundlichen Beispielen ist es allerdings relativ praxisnah. Im Moment haben wir Konversationen wie "Hallo! Wie geht's dir?" "Sehr gut, und dir?" "Auch gut. Hast du Hunger?" "Nein, aber mein Bruder...". So ungefähr nach dem Motto.

Ich muss jetzt erstmal einen kurzen Mittagsschlaf machen. Danach geht's dann weiter mit chinesisch. Morgen kommt nämlich gleich der nächste Test (der heute lief sehr gut).

Montag, 3. September 2012

So! Ich musste hier beim Blog wegen diversen Restriktionen leider einiges (manches zum Nachteil) umstellen. Die Bilder musste ich auf verschiedene Seiten auslagern. Ihr werdet also jetzt auf allen Seiten Text finden, unter jedem Text findet ihr dann ein Link zu Bildern. Das ist zwar umständlich, hat aber auf der anderen Seite den Vorteil, dass ihr zu den Bildern Kommentaren hinterlassen könnt und diese nach Kategorien sortiert sind. Spätestens wenn ich mit dem Sightseeing so richtig loslege, wäre die Sehenswürdigkeitenseite wahrscheinlich seeeehr unübersichtlich geworden.

Jetzt endlich neu hinzugekommen: Die Hinteren Seen unter Sehenswürdigkeiten.
Ein erster Bericht über die Sprachkurse: Sprachkurse unter Studium an der UIBE

Sonntag, 2. September 2012



Gestern abend waren wir dann noch im "Helen's"- das ist quasi unsere Stammkneipe geworden. Eine sehr interessante Einrichtung, wenige Minuten vom Campus entfernt und eine sehr witzige Idee: Auf den Wänden/Decken darf man sich mit irgendeinem Spruch oder sonstigem verewigen. Was bei einem einzelnen Spruch á la "Ich war hier" ziemlich bescheiden aussieht, macht bei tausenden Sprüchen, Slogans, Bildchen etc. in der ganzen Bar echt was her!

Ziemlich bescheiden war dann nur das heimkommen. Das Ost-, Nord- und Südtor des Campus schließt nämlich um 22 Uhr. Meinen Heimweg habe ich allerdings erst um halb drei nachts angetreten. Und natürlich ist die Bar auf der Ostseite des Campus gelegen. So musste ich (bei strömendem Regen) komplett einmal um die Uni bis zur anderen Seite.

Wirklich nass ist man nicht, wenn die Espadrills tropfen. Wirklich nass ist man nicht, wenn man das T-Shirt nicht mehr auskriegt. Wirklich nass ist man nicht, wenn man nicht mehr duschen muss. WIRKLICH nass ist man, wenn man den Geldbeutel aus der Gesäßtasche der Jeans (!!) holt, ihn zweimal (!!) aufklappt, die Kreditkarte aus dem untersten Fach (!!) rauskramt- und diese Kreditkarte nass ist. Dann ist man wirklich nass. Bis auf die Knochen. Bis auf die Kreditkarte.

Neues und Bilder unter: Leben in Peking

Samstag, 1. September 2012

Mann mann mann... chinesische Organisation!
Heute hingen ja die Stundenpläne für die Chinesischkurse aus... Natürlich alles auf chinesisch! Also da fragt man sich doch echt, ob man im falschen Film ist... Zum Glück habe ich eine nette Chinesin gefunden, die mir das alles übersetzt hat. Ich sag ja, hilfsbereit sind sie allemal.

Heute hat es geregnet. Chinesischer Regen ist allerdings etwas anders. Ich war ja schon in Irland- Kindergartenfußballspiel dagegen. Ich bin mir nicht sicher, ob der Regen hier tatsächlich mit einem Monsun zu tun hat, aber ich habe in meinem ganzen Leben noch NIE (!!) so viele Tonnen Wasser in so kurzer Zeit auf so kleinen Raum niederprasseln sehen. Ihr macht euch kein Bild... Falls es heute nochmal anfangen sollte, mache ich mal ein Foto. Ich hoffe meine Kamera ist Unterwasseraufnahme tauglich...